Fieldsoccer Tour 2012 – Letzte Station Hamburg

Die Fieldsoccer Tour 2012 neigt sich dem Ende. Hamburg ist am kommenden Wochenende die letzte Station und wir können rückblickend sagen: Architekten haben Spaß am Fußball spielen!

In Hamburg hoffen wir natürlich auch auf gute Wettervoraussetzungen wie in Stuttgart und Düsseldorf. Weiter wünschen wir uns faire und verletzungsfreie Spiele. Das Turnier ist bis auf den letzten Platz besetzt und wir erwarten über 230 Teilnehmer und noch zahlreiche Zuschauer zum Anfeuern. Wer am 07. Und 08.09. noch auf der Suche nach einem Zeitvertreib ist, ist herzlich eingeladen zu uns an den Platz zu kommen:

E.S.V. Grün-Weiss Hamburg von 1901 e.V., Julius-Vosseler-Str. 195, 22527 Hamburg

Die Fieldsoccer Tour 2013 ist bereits in Planung und unter www.fieldsoccer.com gibt es immer wieder Updates und sobald alles steht auch die Möglichkeit der Anmeldung.

[ECHTZEIT] Architektur und Design Konferenz bei Rolf Benz

Architektur – Raum – Möblierung
Besondere Aufmerksamkeit für Schnittstellen in [ECHTZEIT]

Derzeit leben wir im Informationszeitalter, das geprägt ist durch die Aneignung und Weitergabe von Wissen. Es gibt verschiedene Wege Informationen zu übermitteln. Jeder kann über Smartphone, Tablet PC und PC rund um die Uhr via E-Mail oder Anruf Personen in seinem Netzwerk erreichen. In den sozialen virtuellen Netzwerken findet sich immer ein Kommunikationspartner. Im gleichen Masse wie diese digitale Form der Kommunikation zu nimmt, wächst das Bedürfnis der persönlichen direkten Mitteilung.

In Unternehmen werden Räume geschaffen, in welchen Mitarbeiter konferieren und gemeinsam Ideen entwickeln. Dabei orientiert sich deren Gestaltung an den sozialen und psychologischen Aspekten um Kommunikation zu fördern. Räume sind definiert durch die Architektur des Gebäudes in welchen sie sich befinden. Die Aufgabe des Architekten ist meistens mit der Definition der Raumgrenze und deren Gestaltung im Kontext des bestimmenden architektonischen Konzeptes beendet. Dabei beginnen hier die Aufgaben um die Kommunikation der Nutzer zu fördern. Ein schlüssiges Konzept setzt sich in den Strukturen des Interior bis hin zu den verwendeten Sitzmöbeln fort.

Um in Zukunft dieser Schnittstelle mehr Beachtung zu schenken, haben wir [ECHTZEIT] Architektur und Design Konferenz über Räume und Strukturen ins Leben gerufen. Uns interessiert wie renommierte international tätige Architekten und Designer architektonische Konzepte im Innenraum bis hin zur Möblierung realisiert haben. Uns interessieren die unterschiedlichen Meinungen in der Symbiose von Raum und Einrichtung, und die daraus zu folgernden Schlüsse, die auf eine zukünftige Entwicklung schließen lassen.

[ECHTZEIT]
Architektur und Design Konferenz
Räume und Strukturen
am 04. + 05.10.2012 bei Rolf Benz in Nagold
mit Behnisch Architekten, Hadi Teherani Architects, Henning Larsen Architects, Kada Wittfeld Architekten, JOI-Design, e2a Eckert Eckert Architekten, Kai Stania | Product Design, Kleibrink.Smart in Space und mit Präsentation der neuen Contract-Produktlinien von Architekt Stefan Behnisch und Designer Kai Stania.

Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.echtzeit-rolfbenz.de

Bericht: ap35 auf der Architektur Biennale in Venedig

13. Architektur Biennale in Venedig
Vom Einzelnen zum öffentlichen Raum und ungenutzten Potentialen

Common ground – öffentliches Gelände – ist das Thema der 13. Architektur Biennale in Venedig.

Geplatzte Immobilienblase in Spanien, Bankenkrise und Wirtschaftskrise in Europa bringen die Menschen auf die Straße. Die Einen ungewollt, weil sie ihren Wohnraum verloren haben, die Anderen besetzen bewusst Straßen und Plätze um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Es entstehen Gemeinschaften, die sich einrichten und den öffentlichen Raum mit neuem Leben füllen. Über alle sozialen Schichten werden Kontakte in einem neuen Netzwerk geknüpft und neue gesellschaftliche Modelle erarbeitet. Es scheint, dass Krisen die öffentlichen Räume neu belebt und ins Bewusstsein der Gesellschaft rückt. Städte und Kommunen sind in der Pflicht die Bausteine des öffentlichen Lebens im Stadtbild neu zu definieren – und das bei schwindenden Budgets.

Private Initiativen eigenen sich den „Unraum“ zwischen gesichertem Eigentum und öffentlicher Vernachlässigung an. Es entsteht ein Mehrwert, der jedem Einwohner geboten wird. Letztlich erzeugt die momentane öffentliche Aufmerksamkeit des „Common Ground“ bei jedem Bewohner, der sich durch eine Stadt bewegt eine bewusste Wahrnehmung seiner Umgebung.

Daher ist die Vorgabe des Themas für die Biennale Architettura 2012 von David Chipperfield lobenswert, die eine Auseinandersetzung erzwingt. Kurz nach dem Betreten der Ausstellungshalle in den Arsenale werden öffentliche Räume über eine Videoinstallation thematisch erlebbar gemacht. Bildfolgen und deren akkustische Begleitung filtern die Essenz des Ortes und zeigen in der Reduktion genau das, was in Realität oft übersehen wird.

Viel Architekturbüros zeigen den Umgang mit dem öffentlichen Raum in ihrem spezifischen Umfeld. Sie zeigen einen Ist-Zustand und mögliche Lösungen in der Nutzung.

Leider haben besonders große und renommierte Architekturbüros nicht die Verantwortung im diesjährigen Thema erkannt. Sie reduzieren die Architektur Biennale auf eine persönliche Nabelschau.

Venedig selbst ist eine faszinierende Stadt mit Gassen, kleinen und großen Plätzen und vielen Besuchern. Eine interaktive Einbeziehung der öffentlichen Räume der Stadt mit den Besuchern im Gelände der Architektur Biennale und darüberhinaus hätte die Veranstaltung einem breiteren Publikum geöffnet und neue Vernetzungen ermöglicht. Der eine große „Wow-Effekt“ war nirgends zu entdecken. Schade!

Architekturbiennale Venedig 2012

Deutscher Beitrag
13. Internationale Architekturausstellung
La Biennale di Venezia
29. August – 25. November 2012

Die Auseinandersetzung mit dem Vorhandenen ist in Deutschland zur wichtigsten Aufgabe der Architekten geworden. Großmaßstäbliche Schrumpfungs- und Umlagerungsprozesse müssen gesteuert werden, die gigantischen Baumassen der Nachkriegszeit stehen zur Sanierung an. Die in der Bausubstanz gespeicherten Energien und Ressourcen – auch die inhaltlichen, kulturellen, sozialen und historischen – müssen neu bewertet werden. Mit dieser Situation setzt sich der deutsche Beitrag für die Architekturbiennale in Venedig 2012 auseinander.

Reduce/Reuse/Recycle: Diese drei Begriffe bilden die ‚Abfallhierarchie‘ ab. Danach ist der jeweils geringste, effizienteste Eingriff der beste. Vermeidung steht an erster Stelle, dann die möglichst direkte Weiterverwendung, erst an dritter Stelle kommt die materielle Umformung durch Recycling. Mit dieser Logik lässt sich auch zum Umgang mit bestehenden Gebäuden ein neues Wertesystem aufstellen: Je geringer die Änderung des Bestands und die dabei eingesetzte Energie, umso besser ist der Prozess, auch im Sinne der energetischen Effizienz. Architekten finden sich bei einer solchen Herangehensweise in der ungewohnten Rolle als Interpreten und Entwickler des Vorhandenen wieder, eine Rolle, die dem noch immer vorherrschenden Autorendenken dieses Berufsstands diametral entgegenläuft. Umbau ist einfach nicht attraktiv: Das zeigt sich am spärlichen Interesse für alltägliche Umbau- und Sanierungsprojekte, an fehlenden theoretischen Grundlagen und einer generellen Spracharmut und negativen Konnotation des Themas, aber auch an der berufspolitischen Praxis.

Die Betrachtung der bestehenden Architekturen als materielle, inhaltliche und formale Ressource lässt – je nach Eingriffstiefe – ganz unterschiedliche Möglichkeiten und Herangehensweisen zu: von der Reparatur bis zur Neuorganisation, Ergänzung und vollständigen Überformung. Die in der Ausstellung vorgestellten 16 Positionen und Strategien zeigen das hohe schöpferische und architektonische Potenzial, das in einem affirmativen Umgang mit Bestand liegt. Reduce/Reuse/Recycle zeigt Projekte und Haltungen von Architekten, die den Bestand positiv aufnehmen und verstärken, die das Vorhandene als Inspiration und Anstoß zur Weiterentwicklung begreifen.

Der Generalkommissar des deutschen Beitrags zur Architekturbiennale 2012, der Münchner Architekt Muck Petzet, beschäftigt sich in seiner beruflichen Praxis und Lehre intensiv mit Umbaustrategien. Sein  Beitrag wurde in einem Wettbewerbsverfahren aus über 70 Konzept-einreichungen ausgewählt. Die Ausstellungsgestaltung hat der Designer Konstantin Grcic übernommen. Die Fotografin und Künstlerin Erica Overmeer wird mit ihrem auf den Alltag und Kontext der Architektur gerichteten Blick die Ausstellung prägen. Der von Muck Petzet und Florian Heilmeyer herausgegebene Katalog wird von Thomas Mayfried gestaltet. Für die Projektleitung und die Redaktion ist die Kulturmanagerin Sally Below verantwortlich, die schon zwei deutsche Beiträge in Venedig begleitet hat.

Gefördert wird der Beitrag durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Kontakt / Pressekontakt

Projektmanagement / Kommunikation
sally below cultural affairs
Viola van Beek
Schlesische Straße 29–30
10997 Berlin
Tel. 030 / 695 37 08-0
Fax 030 / 695 37 08-20
biennale2012@sbca.de

Weitere Infos gibt es unter dem Link www.labiennale.org sowie unter
www.reduce-reuse-recycle.de.

Schweizer Architekturgespräche terminiert!

2012 wird die erfolgreiche Veranstaltungsreiche „Architekturgespräche“ fortgesetzt!
Merken Sie sich schon einmal folgende Termine vor:

– 20. September 2012, Genf, NMB office design
– 15. November 2012, Bern, Büro Keller AG
– 22. November 2012, Zürich, Büroform AG

Die Architekturgespräche stehen für spannende Vorträge renommierter Architekten wie Stefan Behnisch (Behnisch Architekten), Frank D. Christiansen (Snøhetta), Lars Krückeberg (GRAFT) oder Marten Wassmann (Benthem Crouwel). Beim „get together“ in angenehmer und lockerer Atmosphäre knüpfen bzw. festigen Sie wertvolle Kontakte zu Kollegen und interessanten Schweizer Unternehmen.

Klicken Sie sich einfach durch unsere Website www.architekturgespraeche.ch! Dort finden Sie weiterführende Informationen sowie das Anmeldeformular für die erste Veranstaltung in Genf!
In Kürze stehen Ihnen dort auch die Informationen der weiteren Architekturgespräche zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!