GAM open 2017: Die German Architects Masters gehen in eine neue Pistenrunde

GAM open 2017: Die German Architects Masters gehen in eine neue Pistenrunde.

Das Wintersportevent für Architekten, Innenarchitekten und Planer.

Ulm/Olang: Vom 09. bis zum 12. März 2017 fanden zum zwölften Mal die internationalen Architektenweltmeisterschaften in Ski und Snowboard statt, diesmal in Olang in Südtirol. Für sportbegeisterte Architekten und Innenarchitekten die Gelegenheit, sich ob im Team oder als Einzelkämpfer in den Disziplinen Stationenlauf und Parallelslalom, zu messen.

Seit 2004 haben sich die GAM Open (German Architects Masters) und WAM Open (World Architects Masters) in der Architektenszene als Plattform für sportliche und kontaktfreudige Architekten, Innenarchitekten und Projektentwickler überregional etabliert. Die GAM open genießen Zuwachs und steigende Beliebtheit; mehr als 2.000 Teilnehmer aus 13 Nationen konnten ihre Begeisterung für diese Veranstaltungen bereits miteinander teilen.

Der Austragungsort Olang liegt auf 2.275 Metern eingebettet in die schneebedeckten Dolomiten und lässt das Herz jedes Wintersportlers höher schlagen. Insgesamt 119 perfekt präparierte Pistenkilometer und ein einzigartiger Panorama-Ausblick lassen keine Wünsche offen.

Aber nicht nur der Austragungsort, auch das Rahmenprogramm konnte sich wieder sehen lassen:

Als offizielle Eröffnung und Begrüßung der GAM open 2017 fand die beeindruckende Fire&Ice Show bei waghalsigen Sprüngen und Lasershow mit musikalischer Begleitung statt. Das anschließende Beisammensein im Skistadl sorgte für einen perfekten Ausklang des Abends.

Als Auftakt am Freitag durchliefen die Architekten, Innenarchitekten und Planer einen Teamparcour mit verschiedenen abenteuerlichen Aufgabenstationen auf der Piste. Pünktlich fanden sich alle zum Zieleinlauf am Gipfel des Kronplatzes ein und starteten die exklusiven Führung mit Peter Irmscher durch das MMM Corones – ein weiteres Highlight der GAM open 2017.

Der traditionelle Parallelslalom am Samstag bot spannende Duelle und spektakuläre Abfahrten. Auch das Wetter zeigte sich das ganze Wochenende mit strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite.

Die Platzierten deutschen Meister

Damen Snowboard:

1.     Imogen Betz / Merz Objektbau / Aalen

2.     Anne Batisweiler / Büro Batsiweiler / München

3.     Jorikke Bohnenkamp/ Hildebrand + Schwarz / Friedrichshafen

Herren Snowboard:

1.     Agilolf Bachner / Merz Objektbau / Aalen

2.     Raphael Küster / Merz Objektbau / Aalen

3.     Benedikt Hamperl / Leonhard / Stuttgart

Damen Ski:

1.     Birgit Keppler / Plan-i Architekten / München

2.     Birgit Bucher / be-planen / München

3.     Isabella Gebeßler / be-planen / München

Herren Ski:

1.     Janis Merz / Merz Objektbau / Aalen

2.     Sebastian Krieg / S3 Architekten / Reutlingen

3.     Jochen Keppler / Plan-i Architekten /Reutlingen

Büromeisterschaften:

1.     Albtraum / Reutlingen

2.     be-planen / München

3.     Merz Objektbau / Aalen

GAM Xtreme:

1.     Hildebrand + Schwarz (Crazy Schwarzfahrer) / Friedrichshafen

2.     Albtraum / Reutlingen

3.     be-planen / München

Inmitten einer atemberaubenden alpinen Landschaft hat sich die GAM open 2017 zum Ziel gesetzt einen ansteckenden Enthusiasmus für Sport mit einer tiefgreifenden fachlichen Inspiration zu kombinieren. In diesem Sinne war das Event auch dieses Jahr sowohl eine physische, als auch eine intellektuelle Herausforderung für alle Teilnehmer.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Ermöglicht wurde die diesjährigen GAM open 2017 durch unsere Sponsoren:

Auroport GmbH, Erlacher GmbH, Kreon/ Belux, Leonhardt Stuttgart, Stahlbau Pichler, Anker. Und durch unsere Medienpartner Architektur + Technik, Streifzug, Schnitzer &, domus, H.O.M.E., db deutsche bauzeitung, Baunetz.

Talente gefragt – Geld spielt keine Rolle!

Erdogan,Trump, Brexit, der Anstieg der Zinsen – das sorgt für reichlich Gesprächsstoff auf der mipim 2017. „Der Brexit und die neue US-Präsidentschaft werden ohne Zweifel einen großen Einfluss auf die globale Situation haben und für Diskussionsstoff auch in unseren Messehallen sorgen“, sagte Filippo Rean, Direktor der weltgrößten Immobilienmesse mipim, bereits bevor diese vom 14. bis 17. März 2017 zum 28. Mal in der französischen Stadt Cannes ihre Türen öffnet. Diese Messe leistete von Anfang an Pionierarbeit und gilt inzwischen als Orientierung für große Anleger aus aller Welt. Mehr als 5000 internationale Investoren und Vertreter von Kreditinstituten tummeln sich zur Zeit an der Côte d’Azur. . .

Die Brautschau der Investoren auf der Expo Real 2016

Der Anlagedruck ist immens, zukunftsträchtige Anlageobjekte bzw. die Bräute sind äußerst rar, und der Wettbewerb unter den suchenden Investoren hat Dynamik zugelegt. Um in diesem Markt zum Erfolg zu gelangen, ist vor allem die Flexibilität gefragt.

Dies gilt für Akteure ebenso wie für die Produkte selbst.
Die geforderten Profile der einzelnen Assetklassen verändern sich rasant:

Bürogebäude benötigen Raumstrukturen, welche sich flexibel an die Bedürfnisse ihrer Nutzer anpassen lassen. Neue Technologien Digital und Analog müssen integriert und Raum für spontane Kreativität angeboten werden. Wohnimmobilien entwickeln sich zu kleinen, temporär ausgelegten Wohnlandschaften. Der Trend zum Single-Haushalt, studentisches Wohnen und häufigere arbeitsbedingte Ortswechsel erfordern dies. Auch bei der Frage nach dem „Wo“ des Investments ist eine flexiblere Sichtweise die Voraussetzung für zukünftige Entscheidungen.

Die Prime-Assets Preise in den etablierten Metropolen Europas und der Welt steigen, dies drückt die Renditen. Objekte in aufstrebenden Metropolen aus der zweiten Reihe gewinnen deshalb in den Investment-Portfolios an Bedeutung.

Die erhöhte Flexibilität betrifft fasst alle Aspekte der Branche. Je stärker wir selbst durch neue Technologien und veränderte Arbeitswelten vernetzt und flexibel sein müssen, desto vernetzter und flexibler müssen auch unsere Immobilien werden.

Wir sind gespannt was die Zeit in 2017 bringt

Andreas Pfetsch

Der Zugspitze glitzernde Krone – die neue Pendelbahn Zugspitze-Eibsee

Stahlbau Pichler verleiht dem höchsten Berg Deutschlands neuen Glanz. 

Wie eine schimmernde Krone wird die neue Bergstation weithin sichtbar den Gipfel der Zugspitze überragen – eine Ehrung, eine Verherrlichung der umgebenden Natur durch Menschenhand. Neben der technischen Herausforderung einer derart schwer zugänglichen Großbaustelle will auch das Problem eines minimalen Platzangebots für Menschen, Maschinen und Material berücksichtigt werden. Das bewältigt nur ein sehr erfahrenes Unternehmen, dem auch der hochalpine Raum vertraut ist, wie Stahlbau Pichler. Der Neubau der Bergstation der Zugspitz-Bahn ist eine enorme Herausforderung für Ingenieure, Handwerker und Geologen: Es gilt, auf engstem Raum unter komplizierten geologischen Bedingungen, einen Bau zu errichten, der höchster Belastung zu einen durch Nutzung, durch extreme Wetter- und Temperaturbedingungen im hochalpinen Klima stand hält, zum anderen einen reibungslosen Betrieb und den Besuchern ein unvergesslich schönes Erlebnis garantiert. Erfahrung, Unerschrockenheit, und einen sicheren Stand bringen sämtliche engagierten Bauarbeiter von Stahlbau Pichler mit.

Im April diesen Jahres begannen auf der Zugspitze die Stahlbauarbeiten und im Oktober wird mit der Fassadenumsetzung begonnen. Bevor allerdings die Monteure, Baukräne und der Raupenkran auf dem Berg ihre Arbeit verrichten können, werden die Stahl- und Fassadenelemente an der Talstation vormontiert bevor sie mittels Materialseilbahn zur Baustelle transportiert werden. Bis zum Ende der Bauzeit sind 400 Materialfahrten eingeplant. Ferner entschied sich Stahlbau Pichler im Zuge der Projektplanung bei der Stahlbauumsetzung auf der Südseite zur Einrüstung der Stahlstützen. Während bei den Arbeiten auf der Nordseite ein Rollgerüst verwendet wird. Aufgrund der alpinen Höhe von 2.960 m findet die Umsetzung vor allem am Nordteil über steil abfallendem Bergmassiv statt und fordert die Monteure physisch und auch psychisch. Am Ende wird Stahlbau Pichler 850 Tonnen Stahl verarbeitet und 5.300m2 Fassade umgesetzt haben. Derzeit wird im alten Stationsgebäude der Bau eines sogenannten “Druckriegels” eingeleitet. Dieses brückenartige Betonbauwerk soll die beiden Tragseiltürme der Bahn nördlich der Station mit dem Rückspannbauwerk auf der Südseite verbinden. Grund: Die neue Bahn übt Druckkräfte auf die Nordseite aus, die der Druckriegel zur Entlastung auf die Südseite umlenken soll.

Die Station verfügt über drei Ebenen samt Gastronomie zur Bewirtung der Gäste sowie eine Gipfelterrasse mit Rundum-Panoramablick. Sie wird Zugang zum Münchner Haus und zur benachbarten Tiroler Zugspitzbahn bieten. Die Bahnsteige sind voll verglast, damit schon Ein- und Ausstieg dem optischen Erlebnis des überwältigenden Bergpanoramas ringsumher dient. Das riesige Treppenhaus aus Glas und Stahl an der Südseite, ganz und gar das Werk von Pichler Stahlbau, wird zwischen zweiter und dritter Etage mit Sitzstufen ausgestattet: Hier entsteht sozusagen ein Amphitheater für den Chor der Berggipfel, als Ersatz für die bis 1990 an dieser Stelle gelegene Sonnenterrasse. Das Treppenhaus wird als eines der ersten Teile der Bergstation errichtet. Im April hat zudem der Bau der Talstation begonnen, deren Rohbau im Dezember fertiggestellt werden soll.

 

Über Stahlbau Pichler

Stahlbau Pichler – der Name ist leicht irreführend, denn das seit über 35 Jahren auf dem Markt präsente Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeiter/innen ist ebenso erfahren im Fassaden- wie im Stahlbau. Neben dem Hauptsitz in Bozen wickelt das Unternehmen mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Russland weltweit Projekte ab und setzt mit seinem Know-How Bauprojekte nach den Plänen internationaler Architekturbüros um. Dabei ist kein Entwurf zu futuristisch und keine technische Herausforderung zu kompliziert, um von Stahlbau Pichler nicht vom virtuellen ins reale Leben gerufen zu werden. Dadurch entstanden Kooperationen unter anderem mit Zaha Hadid Architects, David Chipperfield Architects sowie Foster + Partners.

Stahlbau Pichler blickt auf über 2.500 erfolgreich realisierte Bauvorhaben zurück: Das Projektportfolio umfasst Industrie- und Architekturbauten, auch zahlreiche so spektakuläre wie jetzt die Bergstation der Eibsee-Seilbahn. Infrastrukturen, Brücken und komplexe Sonderkonstruktionen gehören ebenfalls zum Portfolio der in Bozen ansässigen Firma, die gerne das Projektmanagement für sämtliche Gewerke übernimmt und somit auch ein erfahrener Komplett-Baubetreuer ist. Pro Jahr verarbeitet das Unternehmen bis zu 25.000 Tonnen Stahl und errichtet bis zu 70.000 qm Fassaden.

Neben der Zugspitzbahn ist ein weiteres, aktuelles Bauvorhaben der Tower Riem München, nach einem Entwurf von kadawittfeldarchitektur | Aachen. Dabei trifft modernes Design auf historische Architektur. Hierfür zeichnet sich Stahlbau Pichler für die Fassaden- sowie die Stahlbauumsetzung verantwortlich. Viel Glas nimmt dem Baukörper seine Wucht, wobei dessen Stahlkonstruktion mit dem Stahlprofilrohr gänzlich scharfkantig ausgeführt wird. Die gebogene Glasfassade wird als Doppelfassade mit Verbundsicherheitsgläser und integrierter LED-Beleuchtung umgesetzt. Als Highlight erhält und integriert das LEED-zertifizierte Bauprojekt den denkmalgeschützten Tower des ehemaligen Münchener Flughafens Riem. Ferner wird das Projekt unter Vorgabe der Fertigungs- und Montageabläufe durch die ausgewählte Lean Construction Methode der Porsche Consulting ausgeführt.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.stahlbaupichler.com

Architektur Biennale Venedig 2016

Die 15. Architektur Biennale in Venedig

Alle zwei Jahre pilgern sie in schwarzweißer Sommerkleidung, in gelben und roten Strümpfen, polierten Sneakers für 5 Tage in die Lagunenstadt zur wohl größten internationalen Plattform des Architekturkosmos.

Hier trifft man sie alle – die Stars, die Macher, die Philosophen bis hin zu den Finanz-Ökonomen aus der ganzen Welt. Alle kommen sie, um sich real in der vermehrt digitalen, künstlerischen Umgebung auszutauschen, zu netzwerken und Geschäfte zu machen. Letzteres wird von der jüngeren Generation konsequent umgesetzt.

So findet der Austausch längst nicht mehr nur auf dem Ausstellungsgelände und in den Pavillons statt. Venedig der Meltingpot, das Casino der kreativen Bauschaffenden, bewegt sich wie ein Virus durch die Stadt. Wir berichten von der Preview, den Länderbeiträgen, von dem Schaffen an der Front und der sozialen Aufrufe in Richtung der politischen Uneinigkeit. Und natürlich von den verschiedenen Partys und dem Piratenschiff von BIG, den konservativen Treffen der Altehrwürdigen in den schattigen, venezianischen Gärten.

So, nun ab in den VW Bus, über den Brenner zum Brioche im Café Marco Polo am Piazza San Marco.

A presto e salute a tutti