Portrait: Alexandra & Mark Collins, Design Investment

Design für Mobilität:
Privatjets, Yachten, Automobile, Verkehrsflugzeuge und Flugzeugsitze

Design ist mehr als nur eine gut aussehende Form, die den Nutzen eines Gegenstandes präsentiert. Design führt die technischen Prozesse eines Produkts zu einer sichtbaren und ästhetischen Form. Jede Technik hat eine Seele, die so ein Aussehen bekommt. Die Herausforderung komplexen Projekten eine Form zu geben liegt darin, dass die Ursprungsidee im Design des fertigen Produktes zu erkennen ist.

Bei der Gestaltung eines kompletten Flugzeuginteriors mit hohen funktionalen und technischen Anforderungen muss über einen sehr langen Designprozess, in jeder Projektphase, höchst präzises und genau gearbeitet werden um der Leitidee treu zu bleiben. Denn sonst wird sich diese in der Addition der technischen Nutzungen verlieren.

Die Leidenschaft für ein rasantes Design im Mittelpunkt von Geschwindigkeit und Komfort haben Alexandra & Mark Collins schon früh an sich entdeckt. 2004 haben sie sich mit ihrem Unternehmen Design Investment von Beginn an „Premium Design for Innovative Mobility Solutions“ verschrieben. Alexandra und Mark haben sich im Rahmen eines Yachtprojekts kennen gelernt und schnell erkannt, dass sich die gemeinsame Herangehensweise innerhalb des Designprozesses und der Anspruch an eine hohe Qualität entsprachen und ergänzten. Alexandra ist Industrial Designer und hat sich früh auf die Konzeption von Innenräumen und Interiors bei der Beförderung von Personen (Auto, Züge, U-Bahnen, Busse etc.) spezialisiert. Mark ist Automotive Designer und hat sich auf die Umsetzung der Idee in 3D spezialisiert.

Der erste Auftrag für Design Investment war eine Super First Class für den A380 von Airbus zu entwickeln. Die Super First Class ist ein abgetrennter Bereich im obersten Deck. Für nur sechs Passagiere stehen individuelle Einzelkabinen mit Sitz und Bett zur Verfügung. Mit einem Team von 26 Spezialisten wurde das Projekt in allen Leistungsphasen von Konzeption, Design, Engineering, Entwicklung, Herstellung, Lieferung, Aufbau und Gewährleistung betreut. In den darauf folgenden Jahren hat sich die Kompetenz für Flugzeugkabinen und Flugzeugsitze am stärksten entwickelt, auch wenn Alexandra und Mark VIP Flugzeug- und Helikopterkabinen und Yachten gestalten. Dies tun beide mit einer Passion für innovatives Design und mit der Erfahrung für hochwertige Produkte aus dem Anspruch die Vision des Kunden übertreffen zu wollen.

Kein Wunder, dass beide in ihrer Freizeit ebenso schnell unterwegs sind. Beim Segeln wird die Geschwindigkeit innerhalb von Manöver im Teamgeist und dem Zusammenspiel aller Handgriffe beeinflusst, während beim Skifahren die Konzentration auf jedem einzelnen mit seiner technischen Ausrüstung liegt.

Portrait: Thomas Bergmann, Kommunikationsexperte

Der Austausch ist eine unerschöpfliche Inspirationsquelle“
Ein Portrait von Thomas Bergmann, Gründer von Bergmanns11

Der hagere, gutaussehende Mann kommt freundlich lächelnd durch die Tür. „Lass uns duzen“, sind seine ersten Worte, „aber nur, wenn’s Dir recht ist!“. So lernt man Thomas Bergmann kennen: Zuvorkommend, stets auf die Bedürfnisse der Person vor sich achtend.

Wie er sich dazu entschieden hat, eine eigene PR-Agentur zu gründen?
„In erster Linie wollte ich mir neue Horizonte eröffnen, andere Menschen kennenlernen, die etwas anderen Themen entdecken, mich intensiver mit den neuen Medien beschäftigen. Ich erlaubte mir auch, mit ganz viel Mut ein neues Abenteuer zu wagen, denn Kreativität lebt von Herausforderungen. Und das abseits eines geregelten Fulltime-Angestellten-Jobs. Aus all diesen Anregungen entwickelte ich BERGMANNS11“, so der Unternehmensgründer.

So folgte Thomas Bergmann 2012 seinem lang gehegten Wunsch, nach fast 20 Jahren in der Medien- und Kommunikationsbranche seine eigene Agentur zu gründen. Gestartet ist er mit dem Kunden “Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Bayern e.V.” und war begeistert, auf welch positive Resonanz er bei allen Beteiligten gestoßen ist. „Mit diesem Kunden habe ich gelernt, dass es immer noch Marken gibt, die dankbar für Beratung sind und die zugeben, Dinge und Zielgruppen in der Vergangenheit vernachlässigt zu haben. Ich habe erfahren, dass es Marken gibt, die nicht schon alles besser wissen, sondern erkannt haben, wie erfolgreich und inspirierend es sein kann, auf externe Unterstützung zurückzugreifen und auf die Kreativität einzelner Partner zu vertrauen.“

Thomas Bergmann erklärt, was seine Agentur von anderen unterscheidet: „In der Agenturbranche findet gerade ein Wandel statt. Aufgrund von neuen Trends, neuen Technologien, immer neueren Spezialisierungen, flexibleren Mitarbeitern, ständig wechselnden Anforderungen der Zielgruppen, können und werden große Agenturen in Zukunft nicht mehr alle Dienstleistungen anbieten.“

BERGMANNS11 ist als ‚Gütesiegel‘ positioniert und bietet somit eine relevante Vorauswahl, beziehungsweise bereits die richtigen Dienstleistungen und Partner an. BERGMANNS11 sieht sich als Schnittstelle und Sparringspartner zwischen den unterschiedlichsten, selbstständigen Diensteistern und Agenturen und den Unternehmen. Diese sind aufgrund einer Empfehlung an Bord, kennen, respektieren und informieren sich gegenseitig und verfolgen im Rahmen eines Projektes oder einer Beauftragung ein gemeinsames Ziel als Team.

Thomas Bergmann ist auch nach 20 Jahren in der Kommunikationsbranche jung geblieben: Für ihn zählen Gesinnung und Leidenschaft, die innere Landkarte. Der Vater von zwei Jungen ist ein Träumer, Kämpfer, Sportler und vor allem „Kommunikator“.
„Der Austausch ist eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Sie kann an den unterschiedlichsten Orten erfolgen: Auf dem Golfplatz, auf einer Fähre auf dem Mekong – oder einfach im Café um die Ecke in der Münchner Maxvorstadt. Inspiration ist wichtig. Sie hilft, authentisch zu bleiben.“

Zusatzinfos zu Thomas Bergmann finden Sie auf der Webseite www.bergmanns11.de

Symbiose – mit Leidenschaft

Ein Portrait über www.stadtlabor.org

Das Leben in unserer heutigen Gesellschaft ist in allen Bereichen so vielfältig, wie nie zuvor. Informationen aus Wissenschaft, Technologie und Kultur sind öffentlich zugänglich. Meinungen und Standpunkte werden nach Recherche aller beeinflußender Faktoren gebildet. Dabei werden Überlagerungen und Schnittstellen von Interessen- und Themenebenen besonders deutlich. Sie zeigen die Bewegung und den Wandel in der sich unserer Gesellschaft befindet. Viele Variable ermöglichen eine Fülle von Ergebnissen. Damit bewegen wir uns in einem Labor des gesellschaftlichen Miteinander, dessen höchste Dichte die Stadt mit ihren Überlagerungen und Vernetzungen ist.

Architekten Lanz | Mutschlechner – www.stadtlabor.org – Leben mit Leidenschaft diese Vielfalt, die in jeder architektonischen Aufgabe steckt. Ihr Ergebnis ist der Prozess gewisser Überlegungen und logischer Konsequenzen, letztlich das Sichtbarmachen von Qualitäten und Potentialen.

Die Stärken der Beiden liegen in der Symbiose ihrer beruflichen Werdegänge und erlangten Professionen. Sie machen von zwei Standpunkten das sichtbar, was offensichtlich immer schon der Kern des Projektes war, aber von allen Beteiligten nicht gesehen wurde.

Barbara Lanz hat nach Abschluss ihres Studiums der Kunstgeschichte und Architektur für verschiedene Restauratoren in Süd- und Nordtirol gearbeitet und dort eng mit dem Denkmalschutzamt kooperiert. Ihr Arbeitsfeld ist topografisch und inhaltlich weit gestreut und umfasst von der wissenschaftlichen Bearbeitung bis zur Baustellenbegleitung und Planung alle Abläufe im Umgang mit historischer Bausubstanz. Dabei werden im profanen wie sakralen Bereich Objekte unterschiedlichster Größenordnung – Ruinenbauteile und Festungsanlagen, technische Denkmäler, städtische und bäuerliche Wohnhäuser, sowie ganze Orts- und Stadtensembles – betreut.

Martin Mutschlechner hat nach Abschluss seines Architekturstudiums in mehreren Büros in Österreich und Italien gearbeitet, bis ihn die klassischen Aufgaben eines Architekten zu sehr einschränkten. Eine postgraduale Masterausbildung am Berlage Institut in Rotterdam ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit Architekten wie Rem Koolhaas, Winy Maas oder Wiel Arets, deren unterschiedlichen Arbeitsmethoden haben seinen Zugang zur Architektur maßgeblich beeinflusst. Martin Mutschlechner beschäftigt sich mit der Fragestellungen der Dorf- und Stadtentwicklung, führt Machbarkeitsstudien durch und begleite Gemeinden und Institutionen bei partizipativen Entwicklungsprozessen. Als Agenda 21-Prozess Begleiter koordiniert er derzeit die Bürgerbeteiligungsforen in Braunau/Inn und in Innsbruck. Schwerpunkt dieser Arbeit ist es Menschen an einen Tisch zu bringen, die normalerweise nicht im direkten Dialog stehen, um die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung in die Sprache des Plans zu übersetzen.

Das erste gemeinsame Projekt war die Quartiersgestaltung von Priel in Brixen im Jahr 2005. Aus welchem u.a. die neue Kletterhalle in Brixen 2012 hervorging. Die unkonventionelle Arbeitsweise und das Experimentierfeld des Büros wurde in diesem Bauwerk besonders deutlich: Während in konventionellen Kletterhallen an den Innenseiten der Außenwände des Gebäudes geklettert wird, sind drei von vier Außenwänden vollflächig verglast, um einen maximalen Außenbezug zu schaffen. Geklettert wird an zentralen Türmen; der Innenraum öffnet sich seiner Umgebung.

Design und Forschung – die Schnittstelle bei Airbus

Ein Portrait über Tobias Mayer

Mobilität wird durch Technik bestimmt. Erst die technische Lösung einer Aufgabenstellung ermöglichte deren Realisierung. So wurde bei den ersten Automobilien, Motorbooten und Flugzeugen auf jeden Komfort verzichtet. Besonders bei Flugzeugen ist die Reduktion auf alle funktionalen notwendigen Elemente auffällig, die letztlich auch zu einer Art technischen Ästhetik geführt hat. Abheben und Landen wurden maßgeblich durch die Motorleistung ermöglicht, die wiederum das Gewicht des Flugobjektes beschleunigen musste. Eine Reduktion des Gewichts hat demnach eine schnellere Beschleunigung zur Folge.

Bis in unserer heutige Zeit ist der Komfort in Flugzeugen auf das wesentliche beschränkt. Außer man kauft sich mehr Platz, mehr Bequemlichkeit im Flugzeugsessels und mehr Speisen in der Menüfolge einfach dazu.

Airbus und dessen Zulieferer haben erkannt, dass in einer sich wandelnden Gesellschaft neue Wettbewerbsfaktoren an Bedeutung gewinnen. Neue Mobilitätstrends, demografische Prognosen und biologische Erkenntnisse werden in Zukunft den Passagierkomfort, die Ergonomie und das Design ebenso stark beeinflussen wie es heute in der Automobilindustrie der Fall ist. Der Markenwert wird mit dem Wohlfühlfaktor des Kunden gleichgesetzt. Dies formuliert neue Herausforderungen für alle hoch spezialisierten Zulieferer für Sitze, Küchen, Waschräume, Gepäcksysteme und Unterhaltungstechnik.

 

 

 

 

 

 

 

Technik und Design müssen exakt aufeinander abgestimmt sein, um den zukünftigen Bedürfnissen aller Passagiere gerecht zu werden. Genau diese Schnittstelle besetzt Tobias Mayer am Industrial Design Department bei Airbus Cabin Innovation & Design Centre in Hamburg.

Dort ist er für Designprojekte der Zukunft verantwortlich, die parallel aktueller Flugzeugprogramme entwickelt werden. Tobias Mayer konzipiert Kabinen-Design-Konzepte für die nächste Flugzeug-Generation. Dabei orientiert er sich an aktuellen Trends und Entwicklungen in soziologischen, wirtschaftlichen und technologischen Themenbereichen, die er letztlich in greifbaren Visionen adaptiert. In dieser Position ist er die Schnittstelle zwischen den Forschungsprojekten und der Design-Abteilung. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Unterstützung des IdeaGeneration-Teams sowie die Betreuung von studentischen Projekten.

Wenn man die letzten Studien aus seinem Team betrachtet hat man den Eindruck, als ob Architektur in Zukunft fliegen kann. Obwohl die konstruktiven Rahmenbedingungen bezüglich Rumpfbreite, Masse und Längen nur geringfügig von bestehenden Typen abweichen bekommt der Raum eine neue Definition.

Im Portrait: Hadi Teherani

Mein e-bike, das auch andere kaufen können!
Es ist Luxus meine Arbeit immer an meinem persönlichen Anspruch zu messen.

Als Designer und Architekt beschäftigt sich Hadi Teherani mit dem gesamten Umfeld des Menschen und seines Verhaltens im Raum. Ganz gleich, ob es sich um einen Alltagsgegenstand oder ein komplexes Bauwerk handelt. Bei der Entwicklung des e-bike spielten die ökologischen Belange der individuellen Fortbewegung eine wesentliche Rolle. Das Leben in der Stadt verändert sich. Die Menschen träumen heute weniger vom Pendlerdasein an der Peripherie als vom Leben im kulturellen Mittelpunkt. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten für eine humane Stadtplanung unter Beachtung innovativer Verkehrsmittel. Im Vordergrund stehen kleine, wendige, individuelle und ökologische Lösungen, die eine Stadt der spontanen Verbindungen ermöglichen.
Das Fahrrad in neuer technischer Ausstattung und Leistungsfähigkeit wird zum Symbol einer intelligenten ökologischen Stadt der kurzen Wege und schnellen Verbindungen. Muskelkraft und die leise, dosierte Motorkraft eines elektrischen Antriebs ersetzen das in der verdichteten Stadt immer schlechter handhabbare Auto. Wirksam wird diese neue Symbolik des individuellen Stadtverkehrs vor allem dann, wenn das Fahrrad seine sportlichen Attribute in einem sehr filigranen Erscheinungsbild beibehält und die motorisch ergänzte Alltagstauglichkeit nicht sichtbar wird.
Hadi Teherani entwickelte sein e-bike unter Anlehnung an das formschöne Fahrrad des dänischen Designers Jan Herskind, das seit 20 Jahren seine Gültigkeit nicht verloren hat. Gemeinsam tüftelten sie die Details des e-bikes aus.
Das Hadi Teherani e-bike vermittelt zwischen Zweirad und Vierrad, weil der sportliche und der motorische Part jederzeit frei wählbar sind. Der elektrische Antrieb ist eine zeitlich begrenzte Unterstützung für den Alltagsgebrauch, der auch Steigungen und längere Strecken bewältigen lässt.
Im e-bike liegt laut Hadi Teherani die Chance, die Akzeptanz für das Fahrrad als alltägliches Fortbewegungsmittel deutlich zu erhöhen. Eine Mutter mit Kind auf ihrem Rad kann so auch noch einen Anhänger für den Einkauf bewältigen. Der Bankangestellte erreicht sein Büro ohne Schweiß auf der Stirn, wenn er Steigungen oder starken Gegenwind überwinden muss.

Das erste, in limitierter Auflage von nur 200 Stück, als Damen- und als Herrenrad hergestellte Hadi Teherani e-bike ist sportlich, leicht, filigran und doch markant. Den Leitlinien seines Designers folgend: klassisch, funktional, zeitlos, nachhaltig und dabei einzigartig. Ohne jeden Hinweis darauf, dass im E-Modus Nabenmotor und Akku zugeschaltet werden.
Der Akku verbirgt sich in der leicht abnehmbaren Lenkertasche und lässt sich im Büro oder zu Hause unkompliziert aufladen. Als Cockpit mit Navigation und Tacho ist ein iPhone integrierbar. Mit dem vom Rahmen völlig unabhängigen Zuschnitt der Batterie bleibt das e-bike langfristig zukunftssicher.

Wer mehr wissen will, oder sich spontan für einen Kauf entschlossen hat, findet weitere Informationen unter: www.haditeherani-bikes.de